Von der Idee zum Plot

Mittlerweile sind es schon drei Jahre, dass der erste Gedanke zur Geschichte in meinem Kopf, damals freilich nur als Gedankenfetzen, der mich packte auftauchte. Ich habe ihn damals weser aufgeschrieben noch beachtet, sondern einfach nur sich selbst überlassen.
Der Gedankenfetzen verschwand jedoch nicht sondren wuchs und breitete sich zu einem Gedankengerüst, und später zu einer Idee, aus, indem er Erlebnisse, Gegebenheiten und Sätze, die ich hörte, aufsaugte und in sich aufnahm. Sie wurden , ehe ich mich versah, Bestandteil der sich allmählich formenden Idee.
Immer noch schrieb ich nichts auf. Ich machte mir auch keine Notiz. Ich überließ die Idee sich selbst. Ich dachte, wenn es eine gute Idee ist, dann wird sie mir im Gedächtnis bleiben und wartete ab.
Und immer interessierte ich mich für alles, was damit zusammenhängt. Im Januar 2018 schließlich drängte mich die Idee, bestimmte Dinge zu recherchieren. Ich folgte dieser Aufforderung und recherchierte. Dann wollte die Idee als Gerüst für einen Plot aufgeschrieben werden. Sandrina Falter, die Protagonistin, setzte sich zu mir und erzählte mir allerlei aus ihrem Leben, von ihrer Arbeit und der schweren Entscheidung, die sie treffen muss. Das bewegte sie. Und ich schrieb es auf. Als nächstes folgte einer von vier Vertretern des Antagonisten, nämlich Simon der Holder, der mir ebenfalls von seinem Leben, seinen Unzulänglichkeiten und der Scheiße, die er gemacht hatte, berichtete. Auch das schrieb ich auf.
Ziemlich bald danach wurde ich von den übrigen drei Vertretern des Antagonisten Jannes Hasselbeck, Lukas Obermann und René Adler heimgesucht. Auch ihnen hörte ich zu und ließ sie auf mich wirken. Dann schrieb ich auch ihre Geschichten auf.
Ich fragte mich, was sie bewegt haben musste und was sie zu dem gemacht hatte, das sie im Jahr 2078 sein werden.
Dann war der Plot da und ich begann mit dem Schreiben des ersten Entwurfs. Elke Irimia