Der Durchhänger

Der Durchhänger

Durchhänger und Schreibblokaden sind ganz selbstverständlich. Sie gehören zum Lebern eines jeden Schreiberlings.

Es gibt aber Möglichkeiten, mit Schreibblockaden und Durchhängern umzugehen.

Eine Möglichkeit ist das Figureninterview. Befragt doch einfach einmal die Protagonisten der Szene, an der ihr gerade seid.
Was würde sie jetzt gerne machen?
Wie beurteilt sie die Situation, in der sie gerade steckt?
Was sagt sie zum Thema eures Romans?
Was schlägt sie vor, wie die Szene weitergehen soll?
Es gibt viele Fragen, die ihr eurer Figur stellen könnt.

Eine andere schöne Möglichkeit, wie ich finde, ist das Figugrentagebuch. Hier erzählt die Hauptfigur, was ihr gerade einfällt. Ihr schreibt alles auf, was sie euch sagt. Ihr könnt sogar ihre Eigenheiten, die euch an ihr auffallen, aufschreiben. Sicherlich hat die Figur Ticks oder spricht mit Unterbrechungen oder in einer ganz bestimmten Mundart.

Figureninterview und Figurentagebuch lockern auf und machen frei. Genau das braucht es bei Schreibblockaden uoder dem lästigen Durchhänger.

Natürlich gibt es auch Schreibübungen, die ihr aus den diversen Schreibratgebern und Foren entnehmen könnt.

Wofür ihr euch entscheidet ist eure Sache, denn dem einen liegen Schreibübungen mehr, dem Anderen, wie mir, das Figureninterview oder das Figurentagebuch.

Ganz gleich wie ihr versucht, eure Schreibblockaden und Durchhänger zu überwinden, ich wünsche euch gutes Gelingen dabei.

Elke Irimia

Der Wort-Tracker

DEben habe ich beschlossen, eine kleine Pause einzulegen. Ich plotte gerade den zweiten Akt noch einmal durch und überlege welche Szene in welcher Reihenfolge kommen soll.

Aus aktuellem Anlass beschäftigt sich mein heutiger Blogbeitrag mit dem Thema Wort-Tracker.
Diese Woche habe ich es nämlich nur ganz knapp geschafft, mein Ziel zu erreichen.

Viel Spaß!

Der Wort-Tracker

Wozudient der Wort-Tracker?

Der Wort-Tracker ist ein sinnvolles Instrument,mit dessen Hilfe du deinen Fortschritt messen kannst.
Bummelei und Dümpelei wird so verhindert, und der Roman kannfertig werden.

Wie funktioniert der Wort-Tracker?

Du setzt dir ein bestimmtes Tages- oder Wochenziel.
Biespiel für ein Tagesziel:
Ich habe mir 2.000 Wörter pro Tag zum Ziel gesetzt. Nicht immer schaffe ich es, dieses Tagespensum einzuhalten. Dann schreibe ich am nächsten Tag einfach die fehlenden Wörter (zahlenmäßig) nach.
Manch einem mag das vorkommen wie beim NaNoWriMo. Aber so ist es nicht. Am Anfang ist es sehr schwierig gewesen, die Anzahl von 2.000 Wörtern pro Tag zu schreiben. Aber inzwischen geht es ganz gut. Und, das ist das Tolle, inzwischen kommt dabei auch tatsächlich etwas Sinnvolles heraus: Nänlich ein fertiges Kapitel an meinem Projekt.

Mit dem Wort-Tracker kann ich also mein Projekt fertigstellen und gleichzeitig auch meinen Erfolg sehen. Und beides motiviert doch, würde ich zumindest mal sagen.
Insofern ist der Wort-Tracker auch eine Art In-den-Arsch-Treter, wenn ihr mal einen Durchhänger oder einen Tag habt, an dem ihr euren inneren Schweinehund, der lieberetwas anderes machen möchte, nicht überwinden könnt.

Tipp:

Also: Setzt euch euren ganz persönlichen Wort-Tracker und schreibt. Stellt alles andere hintan.

Hierzu habe ich ja ebenfalls schon einen Artikel geschrieben.

Elke Irimia

{Tags Wort-Tracker Ziel Tagespensum Wörter Romane Motivation Erfolgskontrolle Zielsetzung}

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