Die Leser

Spieglein Spieglein an der Wand,
Wer sind meine Leser in diesem schönen Land?
Das Autorin, das müsst herausfinden ganz alleine ihr.
Frei nach Schnewittchen erzählt.

Was ichdamit meine ist, dass Autoren sich über ihren soogenannten idealen Leser gedanken machen sollten.
Ich habe das in der vergangenen Woche getan.

Wer sind meine Figuren?

Zunächst habe ich mich eingehend mit meinen Figuren (das heißt hauptsächlich mit den Antagonisten und der Protagonistin) beschäftigt.

Dabei standen folgende Fragen im Mittelpunkt:
– Wie alt sind sie?
– auswelcher sozialen Schicht stammen sie?
– Welchen Bildungsabschluss haben sie?
– Welchen Job üben sie aus?
– Welche Gewohnheiten / Hobbys / Interessen haben sie?

Das Ergebnis war, dass sie alle aus derselben Schicht, nämlich der oberen Mittelschicht) abstammen.
Gut. Das war geklärt.
Auch ihr Bildungsniveau ist gleich.
Sie haben alle ein Universitätsstudium.

Kommen wir nun zum Alter.
Die Protagonistin ist mit 35 Jahren die Jüngste. Der Älteste (einer der Antagonisten logischerweise), ist 45 Jahre.
Also: Die Figuren sind zwischen 35 und 45 Jahre alt.
Damit hätte ich auch die Altersdimension eingegrenzt.

Kontakt zu anderen Autoren

Danach schrieb ich drei Autoren an, deren Werk in dem von mir beabscichtigten Gener und dessen Unterkategoriegeführt wird. Anmerkung: Ich habe deren Werke alle mit Begeisterung verschlungen. Ich fragte an, wer denn so ihre Leserschaft seien.

Anschließend wandte ich mich an vier Biblothekare (zwei Damen und zwei Herren), die ich schon lange kenne, und fragte, wer sich denn so Science Fiction, Zukunfstvisionen (das ist die von mir beabsichtigte Kategorie) ausleiht.

Sowohl Autoren (ach ja. Hier waren es drei Herren, die ich befragt habe) als auch die Biblothekare bestätigten mir, dass die Leserschaft von Zukunftsvisionen sdas Profil meiner Figuren hat.
Ok. Dachte ich. Als letztes befragte ich zwei Buchhändlerinnen, die mir bestätigten, was ich inzwischen schon wusste.

Was mache ich jetzt mit diesem Ergebnis?

Ich schreibe.
Ich schreibe meinen Roman.
Das Wissen um das ungefähre Persönlichkeitsprofil meines idealen Lesers hilft mir, bessergesagt gibt mir Anhaltspunktek über Sprache und Lesegewohnheiten meiner Leser. Und dieses Wissen gibt mir Sicherheit.

Diese Informationen werde ich später, wenn es um die Veröffentlich ung geht, nutzen, um ein Marketing zu starten.
Nur, wenn ich meinen idealen Leser kenne, weiß ich, welche Marketingmaßnahmen ich planen kann.
Es nutzt nichts, wenn ich mein Buch auf einem Kanal (Blog, Video ) bewerbe, der von meiner Zielgruppe nicht genutzt wird.
Ebenso verhält es sich mit der Wahl des richtigen Mediums. Wenn ich weiß, dass meine Lesergruppe beispielsweise nicht auf EBooks fixiert ist, werde ich auch eine Taschenbuch ausgabe veröffentlichen.

Also tue ich sehr gut daran, das alles vor dem Schreiben zu überlegen.

Also: Viel Spaß beim Erforschen des idealen Lesers. Es macht nämlich Spaß.

Elke Irimia

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