Der Schauplatz

In diesem Beitrag geht es um den Schauplatz. Ihn habe ich vorher festgelegt, damit ich nachher beim Schreiben einen Spickzettel zur Hand habe und mich nicht verzettele oder, noch schlimmer, in Widersprüche, verstricke. Neben dem Plot und den Figuren ist er ja das dritte wichtige Element eines Romans.
Um einen Schauplatz in seiner Gänze (Atmosphäre, dem damit verbundenen Gefühl, Stimmung usw.) zu erfassen, muss ich ihn vorher ausgiebig recherchieren. Recherchieren bedeutet in diesem Fall nichts anderes als dorthin zu gehen und ihn bei Tag und bei Nacht abzugehen, um die unterschiedliche Atmosphäre aufzunehmen.
Ausgehend von der Stadt, in der die Handlung spielt, also München, wie sie sich heute darstellt habe ich mir überlegt wie München wohl imJahr 2078 aussehen könnte.
Was ist realistisch?
Zunächst habe ich mich mit der IT, einem sehr wichtigen Bestandteil, auseinandergesetzt, denn ich denke, zukünftig wird die IT eine noch größere Rolle spielen als heute.
Was gibt es im Jahr 2078?
Wo würde ich der IT im Jahr 2078 begegnen?
Politik
Ein weiterer, wichtiger Bereich, ist die Politik.
Ich habe mir über die Wirtschaft, die Sozial- und die Umweltpolitik Gedanken gemacht.
Diese Gedanken mündeten in die
– Sozialreform von 2035;
– Gebietsreform von 2035
und die
– Gesundheitsreform, ebenfalls aus dem Jahr 2035.
Hierfür habe ich dann den Wortlaut der entsprechenden
Gesetzestextegeschrieben.
Im Hinblick auf die Wohnungsbaureform habe ich mir überlegt, wie der Wohnungsbau sich gestalten wird.
Die Gebietsreform hält fest, welche, momentan noch selbständigen, umliegenden Gemeinden zukünftig eingemeindet werden.
Grundsatz: Write what you know
Gemäß dem Grundsatz „write what you know“ also schreibe worüber du etwas weißt und was du kennst, habe ich beschlossen, das Setting meines Plots in München anzusiedeln, da ich die Stadt, in der ich lebe, am besten kenne. Außerdem kann ich hier jederzeit neue Recherchen durchführen, falls es notwendig wird.
Es ist wichtig, dass ich mir vor dem Schreiben über den Schauplatz klar bin. Aber es macht mir auch großen Spaß, mir über den Schauplatz heute und im Jahr 2078 Gedanken zu machen.
Elke Irimia